S/Y Seven Seas

 

Crew: Veronika & Robert

Registration: AUT N-29520

 

MMSI: 203746200

VHF Radio: OEX9520

HAM Radio: OE6RHF

SAT Phone: 00870776721249

 

 

11.12. Whangarei bis Aukland

 

Mittags starten wir mit dem Bus Richtung Aukland. Alles ist hier gut organisiert, elektronisch wird man eingecheckt und über Mikrofon an Bord begrüßt und über Staus und andere Stopps informiert. Wegen einem Unfall haben wir schlussendlich fast eine Stunde Verspätung. Nachdem wir das Airbnb Zimmer bezogen haben, drehen wir noch eine Runde im Zentrum, zwischen Queensstreet, Hafen, Sky Tower und Aotea Square. Die Nacht ist ungewohnt laut, wir sind mitten in einer Millionen Einwohner Stadt.

 

12.12. Von Aukland nach New Plymouth

 

Die Strecke führt durch Farmland, über Berge und durch Schluchten und schlussendlich die Westküste entlang nach New Plymouth. Diesmal haben wir etwas über einen Kilometer bergauf bis zu unserem Airbnb Zimmer, dafür wohnen wir in einer schönen Villa mit Garten in einer ruhigen Wohngegend. Auch hier starten wir gleich unsere Erkundungen und laufen die Hafenpromenade mal Richtung Süden. Wunderschöne Ausblicke, hier gefällt es uns. Auch die nächsten Tage brennen uns abends die Fußsohlen, es ist sehr weitläufig und wir gehen einige der Walke Ways die entlang von Flüssen, durch Parks oder über Friedhöfe führen. Auch die Rewa Rewa Bridge besuchen wir, eine künstlerisch gestaltete Brücke, sehr sehenswert. Samstags sind wir bei unseren Gastgebern zur Grillparty eingeladen und Sonntag besuchen wir noch das Puke Ariki Museum.

 

15.12.-18.12. Wellington

 

In Wellington kommen wir erst gegen neun Uhr an und werden von unserem Gastgeber vom Bahnhof abgeholt, eine sehr nette indische Familie, ein einfaches aber sauberes Zimmer, eine Bahnstation außerhalb des Zentrums. Am ersten Tag gehen wir eine Runde über die Hafenpromenade, dann zur Cuba Street, eine der ältesten Geschäftsstraßen und weiter zur Station der Standseilbahn. Hinauf auf den Aussichtsberg und zu Fuß über den Botanischen Garten, Palmenhäuser und Rosengarten zurück ins Zentrum. Am Zweiten Tag, es stürmt und regnet, besuchen wir das Te Papa Museum, das größte Museum Neuseelands. Wir sind begeistert von den vielen unterschiedlichen Ausstellungen, die Zeit vergeht rasch.

 

18.12. Zurück nach Aukland mit dem Northern Explorer

Auch diesen Tag ist es weitgehend bewölkt und regnerisch, was die Bahnfahrt nicht wirklich stört. Über Kopfhörer bekommt man an allen wichtigen Punkten Informationen über die Orte, die Landschaft, die Besiedelung, Konflikte zwischen Maoris und Europäern und die Geschichte des Bahnbaues. Eindrucksvolle Viadukte spannen sich über tiefe Schluchten und in Kehren geht es den Berg hinunter. Wegen einem Erdrutsch ist die Strecke einige Stunden gesperrt, wir erreichen Aukland mit drei Stunden Verspätung und fallen müde in unsere Betten.

19.12.-23.12. Aukland

 

Am ersten Tag besuchen wir nochmal den Hafen mit den netten Lokalen und großen Yachten. Auch der Fischmarkt ist hier im Zentrum des Geschehens und die Preise dem entsprechend. Noch nie haben wir so teure Langusten gesehen. Am Nachmittag sind wir bei Toby und Sam zu Gast, sie wohnen am Schiff in der Baywater Marina, von hier hat man einen tollen Blick auf die Skyline von Aukland und die Brücke über die man von Norden die Stadt erreicht.

 

In den nächsten Tagen besuchen wir den Mt. Egmond mit sensationellem 360° Blick über die Stadt, streifen durch unterschiedliche Stadtviertel, besuchen Freunde nahe der Browns Bay, schlendern durch den Park Aukland Domain mit dem Memorial Museum und den Wintergarten Pavillions. Vorbei an der Universität und der Art Galerie geht es zurück ins Zentrum. Viele kleine, alte Häuser sieht man erst auf den zweiten Blick, denn die Hochhäuser ragen gigantisch in den Himmel und verdecken oft den Blick. Die Stadt ist sehr vielfältig und außerhalb des Zentrums dominieren Siedlungen mit Einfamilienhäusern. Daher staut es auch jeden Tag an den Einfahrtsstraßen, denn die Wege zur Arbeit sind weit.

 

Zurück am Boot bereiten wir uns auf die Weihnachtstage vor und lassen die vielen Eindrücke sickern. Es war ein sehr schöner und interessanter Trip.