1.12.-4.12. Die Küste entlang nach Whangarei

 

Zuerst müssen wir noch an einigen Inseln vorbei und dann die Landzunge entlang bis zum Cape Brett. Immer wieder überholen Ausflugsschiffe, denn das Loch in den vorgelagerten Felsen ist eine Touristenattraktion.  Wir segeln zwischen dem Leuchtturm und den Felsen hindurch und bestaunen den schönen Ort. Danach nehmen wir die erste Bucht, Outu Bay. Umgeben von drei Sandstränden und hohen unbewohnten Bergen klingt der Tag mit Vogelgeschrei aus.

 

Am 2.12. segeln wir bis Tutukaka, ein recht nobler Ort mit Marina und ebenfalls schönem Cape, welches wir auch besucht haben. Dann nutzten wir den starken Nordwind für die letzten 15 Meilen. Mit Rückenwind surfen wir dahin, erst ums Bream Head legt der Wind ordentlich zu und weißes Wasser fliegt uns entgegen. Wir verziehen uns in die Smuggler Bay und warten bis am nächsten Tag. Fast windstill ist die 15Meilen lange Fahrt den Hatea River aufwärts schön zu fahren.

 

Vorbei am Industriehafen, kleinen Orten, netten Buchten, Mangroven kommt man zu den Werften, die das Ufer säumen. Dann noch zwei Schlingen und durch die Brücke, die für jedes Schiff geöffnet wird. Dahinter liegen die Schiffe in Reihen neben einander an Pollern und etwas weiter auch an Stegen. Wir vertauen uns auf unserem Platz und melden uns in der Marina an.

 

Eine kleine Runde durch den Ort und am Abend zum Seglerfest. Whangarei hat nette Häuser um den Hafen, ein großes, nicht einladendes aber praktisches Industriegebiet und dahinter ein kleines Zentrum mit Fußgängerzone.

 

Die ersten Tage erkunden wir zu Fuß den Ort und bringen die Segel zum Segelmacher. Falls sich eine Reparatur nicht mehr lohnt müssen wir uns um ein neues kümmern.

 

Am Samstag besuchen wir den Farmers- Market und Sonntag fahren wir mit den Rädern um den Mt. Parihaka, besuchen die Abbey Caves, den Pukenui Wasserfall und den Kauriwald mit speziell angelegtem Weg. Am Zugang zum Weg gibt es eine der Schuhputzstellen mit Bürsten und Desinfektion damit Schädlinge nicht verbreitet werden. Auf Stegen geht man an den eindrucksvollen Stämmen der Kauribäume vorbei.

 

Ein anderer Radausflug bringt uns nach Kamo, ein typischer Ort mit lokaler Infrastruktur und ein paar historischen Bauten.

 

23.12.-4.1. Zurück an Bord

 

Weihnachten feiern wir mit Bernd bei uns an Bord, gegrillte Kalamari passen hier zu den sommerlichen Temperaturen. Die zwei Wochen über den Jahreswechsel verbringen wir mit Arbeiten am Schiff, Treffen mit Freunden, Vorbereitung unserer zweiten kleinen Rundreise und Ausflügen in der Gegend.  Die Stufen hinauf auf den Mt. Parihaka sind eine gute Trainingsstrecke um wieder Kondition aufzubauen und der Ausblick lohnt die Mühe.